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Stichwort: Dämmung

Wärmedämmung von Gebäudeflächen [Bearbeiten]

Die Wärmedämmung von Gebäuden zur Einsparung von Heizenergie hat im Zuge eines aufkeimenden Bewusstseins für nachhaltige Entwicklung und der Verteuerung von Energieressourcen in den 90er Jahren des 20. Jahrhunderts einen hohen Stellenwert erhalten.

Baustoffe wie Stahl, Beton und Glas, aber auch Natursteine sind relativ gute Wärmeleiter, so dass die daraus errichteten Außenwände von Gebäuden bei kalter Witterung sehr schnell die Wärme von der Innenseite an die Außenseite abgeben.

Deshalb verkleidet man heute derartig gebaute Wände mit so genannten Dämmstoffen; das sind Materialien mit geringer Wärmeleitung. Im Sommer soll die Dämmung verhindern, dass Wärme von außen in ein Haus eindringt, damit es innen relativ kühler als außen bleibt. Gebräuchlich sind:

* Geschäumte Kunststoffe (wie Polystyrol, Neopor, Polyurethan)
* Mineral-, Glaswolle, Schaumglas
* mineralische Schäume wie Porenbeton, Bimsstein, Perlite
* Schüttungen aus Zelluloseflocken (auch zum Einblasen in Hohlräume), Ceralith, Blähglas, Blähton
* Holzfaserwerkstoff, Holzwolle, Kork
* pflanzliche oder tierische Fasern wie Hanf, Flachs, Koks, Wolle
* Schilfrohrmatten
* Kalzium-Silikat-Platten vorzugsweise für Innendämmung von Außenwänden
* Vakuumwärmedämmung

Artikel Wärmedämmung. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 24. August 2006, 11:48 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=W%C3%A4rmed%C3%A4mmung&oldid=20587282 (Abgerufen: 29. August 2006, 10:47 UTC)
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