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Einige Informationen zur Stadt Wachtberg aus der Wikipedia:
Wachtberg ist eine Gemeinde im Rhein-Sieg-Kreis im Bundesland Nordrhein-Westfalen (Deutschland) unmittelbar an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Durch ihre geografische Nähe zur Bundesstadt Bonn haben hier eine große Zahl von Menschen ihren Wohnsitz, die in den Ministerien, Botschaften und in Bonn ansässigen Firmen tätig waren und sind. Auf einer Fläche von 49,7 km² lebten in den verschiedenen Teilgemeinden zur Mitte des Jahres 2006 fast 20.000 Menschen, mit Zweitwohnsitzen fast 21.000 Menschen, davon sind rund 5.000 Pendler, darunter 3.000, die in Bonn arbeiten.
Die Gemeinde wurde 1969 im Zuge der kommunalen Gebietsreform aus mehreren Ortschaften gebildet. Kommunalpolitisch sind es 13 Ortschaften unterschiedlicher Größe, welche die Gemeinde bilden. Zentraler Punkt von Wachtberg ist die Ortschaft Berkum.
Wachtberg ist der Sitz der Forschungsgesellschaft für Angewandte Naturwissenschaften (FGAN). Zudem war und ist es Wohnort für zahlreiche Politiker der früheren Bonner Republik.
Wachtberg liegt linksrheinisch zwischen dem Kottenforst, der Swist-Niederung, dem Rheintal und den Ahrtal-Höhen am Südrand der Kölner Bucht, ca. 16 Kilometer südlich des Stadtzentrums von Bonn sowie rund 10 Kilometer vom Bundesviertel (ehemaliges Regierungsviertel) der Bundesstadt Bonn entfernt und unmittelbar an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz.
Das Gemeindegebiet ist geprägt von markanten Kuppen vulkanischen Ursprungs, unter anderem dem Wachtberg (258 m, zwischen Villip und Berkum, namensgebend für die 1969 zusammengelegte Gemeinde), dem Stumpeberg (ca. 230 m), dem Hohenberg (263 m) (beide bei Berkum) sowie dem Dächelsberg (zwischen Oberbachem und Niederbachem). Viele dieser 25 Millionen Jahre alten ehemaligen, erloschenen Vulkane wurden (zum Teil bereits zur Römerzeit sowie im Mittelalter) als Steinbrüche für Trachyt und Basalt genutzt und stehen heute unter Naturschutz.
Ebenfalls ein erloschener Vulkan ist der Rodderberg, am Grenzpunkt zu Bonn-Mehlem und Remagen-Oberwinter.
Die höchste Erhebung ist jedoch die Anhöhe südlich von Werthhoven (269 m), die zugleich auf der Landesgrenze und auf der Wasserscheide zwischen Ahrtal im Süden und Mehlemer Bach im Norden ist. Auf dieser unscheinbaren Anhöhe sind zwei kleine Sendemasten.
Der tiefste Punkt befindet sich in der Nähe der Mehlemer Straße im Ortsteil Niederbachem, wo der Mehlemer Bach das Gemeindegebiet verlässt an der Stadtgrenze zu Bonn (Ortsteil Bad Godesberg-Mehlem)
Zwei Haupttäler durchziehen das Gemeindegebiet:
Das Tal des Mehlemer Baches, in dessen Einzugsgebiet die Ortsteile Werthhoven, Züllighoven, Berkum, Gimmersdorf, Kürrighoven, Oberbachem und Niederbachem liegen.
Das Tal des Godesbachs, in dessen Einzugsgebiet Fritzdorf, Arzdorf, Klein-Villip, Holzem, Villip, Villiprott und Pech liegen. Beide Bäche fließen direkt zum Rhein hin.
Zwischen beiden Haupttälern ist noch das Tal des kleinen Lannesdorfer Baches, der ebenfalls direkt zum Rhein fließt und in dessen obersten Einzugsgebiet das Dorf Ließem liegt. Adendorf liegt im Einzugsbereich der Swist, die Burg Münchhausen im Westen des Ortes (und zugleich im äußersten Westen des Gemeindegebietes) liegt sogar direkt an der Swist.
Den besonderen Reiz der Landschaft macht der Ausblick auf das rechtsrheinisch gelegene Siebengebirge aus. Bestimmend ist insbesondere der sehr nahe Drachenfels. – Die Bezeichnung „Drachenfelser Ländchen“ ist auch deshalb sehr beliebt, auch wenn die Herkunft dieser Bezeichnung sich ursprünglich aus der Geschichte ableitet: (siehe auch Geschichte und Wappen)
Im übrigen wird der ehemalige Vulkanismus des Wachtberger Gebietes von Geologen eher mit den ehemaligen Vulkanen des Siebengebirges in Zusammenhang gesehen, als mit den ebenfalls nicht fernen Vulkanen der Eifel (unter anderem Laacher See und Bausenberg sowie der Bergkegel der Burg Olbrück bei Niederzissen). Ebenfalls vulkanischen Ursprungs sind die von der südlichen Gemeindegrenze aus zu sehenden Kuppen Scheidskopf, Landskron (Bad Neuenahr) und in der Ferne Nürburg und Hohe Acht.
Das gesamte Gemeindegebiet Wachtbergs ist Bestandteil des aus dem ehemaligen Naturpark Kottenforst-Ville entstandenen Naturparks Rheinland.

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